FAQ

Welche Bahnunfälle können mit der Rail-IQ nicht verhindert werden?

Unfälle durch beschädigte oder verschüttete Geleise, die dem System nicht bekannt sind, und stehengebliebene Fahrzeuge auf Bahnübergängen.

Ist die GNSS-Genauigkeit ausreichend?

Die wichtigste Technik für die dynamisch/intelligente Stabilität der Positions-Genauigkeit sind G-Sensoren in den OTUs (werden auch in Handys verwendet). Sie eliminieren physikalisch alle unlogischen Beschleunigungswerte der OTUs. Die erforderliche GNSS-Genauigkeit wird bei allen Anwendungen um ein Vielfaches übertroffen.

Ist die Sicherheit auch bei Mehrgleisigkeit gegeben?

Die Systemsicherheit ist auch bei mehrgleisigen Strecken absolut gegeben. Selbst wenn es theoretisch GSNN-Ausreißer/Ungenauigkeiten von >10m gäbe.  Der Zug bleibt ja physikalisch auf seinem Gleis. Die adele-Sicherheitslogik basiert darauf, dass die jeweilige Polygon-ID vom End-OTU sowohl bei der Block-Einfahrt (zur Freischaltung des vorher befahrenen Blocks) wie auch bei der Block-Ausfahrt durch Registrierung der nächsten Block-ID erfasst wird.

Ersetzt Adele ETCS-Achszählsysteme von Siemens/Alstom?

ETCS-Achszählsysteme dienen der Zug-Vollständigkeitskontrolle bzw. der Sicherheit, dass auch der letzte Waggon einen Block verlassen hat. Auch Adele registriert, dass der letzte Waggon einen Block verlassen hat – eine idente Funktion – nur digital und zu <1% der ETCS-Kosten. ETCS verbaut und verkabelt zur Ortung von Zügen Eurobalisen (elektronische Kilometersteine). Adele benutzt dazu Satelliten – eine idente Funktion – nur digital und praktisch kostenfrei. ETCS hat mit Digitalisierung praktisch nichts zu tun – ETCS verbaut Hardware.

Die Umrüstung jeder einzelnen Lok auf ETCS L3 kostet ca. € 500.000. Adele begnügt sich mit € 20.000.

Das Digitalisierungsversagen Europas gegenüber den USA und Asien nimmt damit weiter an Fahrt auf.

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